ProjektTransparenter Pavillon

Neubau Amtsgericht Bitburg

Projekttafel

Der dreigeschossige Neubau des Amtsgerichts positioniert sich als Solitär pavillonartig im Stadtraum. Auf der Südseite wird ein Platz angeboten, der vom öffentlichen Straßenraum selbstverständlich zum Eingang führt. Die Außenanlagen zitieren das Grün der Bürgergärten. Der Vorplatz bietet sich als kurzfristige Warte- und Kommunikationszone an und ist wie die Stellplätze eingebettet im Garten. Insgesamt kommuniziert das Gebäude eine große Offenheit und glaubhaft eine dem Zeitgeist verpflichtete Nachhaltigkeit. (…) Insgesamt ist es den Verfassern gelungen, einen zeitgemäßen Beitrag für ein Amtsgericht zu schaffen, in dem der unmittelbare Kontakt zu den Menschen in allen Bereichen des täglichen Lebens zentral steht.

Beurteilung durch das Preisgericht
  • Der dreigeschossige Neubau des Amtsgerichts erhält eine konsequent quadratische Grundform mit einem für gute Luft und Belichtung sorgenden begrünten Innenhof. Der Baukörper liegt flach, ungerichtet und zurückgesetzt von den Raumfluchten der Wohnbebauung als Solitär im Grün-Raum der Gärten. In seiner Höhenentwicklung bleibt er unter der Firsthöhe der umgebenden Satteldächer.

  • Der Neubau gliedert sich in ein durchlässiges, sehr transparentes Gartengeschoss (Eingangsebene) und in zwei darüber liegende Obergeschosse, die über eine gemeinsame Fassade formal zusammengebunden sind. Ein großer Lichthof versorgt die Räume großzügig mit natürlichem Licht.

» Wir freuen uns sehr, dass wir uns mit diesem differenzierten Architektur- und Gebäudekonzept für die Planung dieser außerordentlichen Bauaufgabe qualifiziert haben. Uns verbindet viel mit Bitburg. Umso mehr freuen wir uns auf die Zusammenarbeit mit Ihnen, um gemeinsam aus dieser Idee einen lebendigen und zeitgemäßen Organismus der Demokratie werden zu lassen. Die Herausforderung, vor die uns hierbei der ganzheitliche Ansatz der Nachhaltigkeit stellt, nehmen wir gerne an. «
Nils Krause

Materielle, energetische Qualität

In Anlehnung an die Leitlinien des DGNB/BNB folgt die Primärkonstruktion den Zielen einer nachhaltigen Flexibilität und Wartung während der Nutzungsdauer. Das dreigeschossige Gebäude ist als Holz-Skelettbau geplant und ruht auf einem flachgegründeten Stahlbeton-Untergeschoss. Die Geschossdecken können als Holz-Beton-Verbunddecken einen weiteren Beitrag zum nachhaltigen Energie- und Behaglichkeitskonzept beitragen. Zum Einsatz kommt heimisches Nadelholz mit geringem Transportaufwand und günstiger CO2-Bilanz.

Standort

Neubau Amtsgericht Bitburg

Büro und Verwaltung
  • Brodenheckstraße 3
  • 54634 Bitburg
  • Deutschland

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