Neubau der Physik J.W. Goethe Universität, Frankfurt/M., Ankauf

Konzept: Der Neubau der Physik am Niederurseler Hang bietet die Möglichkeit, die bisher verteilten Standorte der physikalischen Institute räumlich zusammenzufassen und in einem einzigen Gebäude zu integrieren. Der Neubau bietet auch die Chance, für die bisher am Niederurseler Hang angesiedelten Institute einen gemeinsamen, identitätsstiftenden Campus zu entwickeln. Die Gebäudestruktur leitet sich aus dem Spannungsfeld der unterschiedlichen Fachbereiche und Institute in einem gemeinsamen Haus und ihrer Beziehung zu den Nachbarinstituten ab. Unter Berücksichtigung der städtebaulichen Rahmenbedingungen wird ein Ort geschaffen, der offen und einladend gestaltet ist, zwangsläufig zur Kommunikation anregt und dadurch Synergien fördert. Gebäudestruktur: Ausblicke in den Campus und zu den benachbarten Instituten werden ermöglicht und fördern so nicht nur innerhalb des Gebäudes den Gedanken eines zusammenhängenden Standortes sondern auch darüber hinaus.



Die Organisation der Grundrisse folgt den Erfordernissen der Funktionen. Alle Labore und mechanisch belüfteten Sonderräume sind konsequent zum Norden, alle büroartigen Räume zum Süden orientiert. Landschaft: Die gemeinsame Mitte des Campus mit Ausblick auf die Skyline Frankfurts und hervorragender Besonnung aus Süden bietet hohe Aufenthaltsqualitäten. Eine zwanglose Begegnungen der Mitarbeiter der angrenzenden Institute wird ermöglicht und auch für die Bevölkerung aus den neu entstehenden Wohnquartieren kann die Grüne Mitte zu einem besonderen Ort werden. Die parallel zum Hang angelegte Gebäudestruktur folgt den Gegebenheiten der Topographie und staffelt sich mit ihr ab. Innerhalb der senkrecht zum Hang verlaufenden zentralen Verbindungs-Halle wird durch die Rampen die besondere Situation und Lage am Hang zu einem räumlichen Erlebnis.