Institut für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene, Freiburg, 2. Preis

Die städtebaulichen, funktionalen und ökologischen Ansätze der Gesamtkonzeption aller Institute werden konsequent weiterentwickelt um den Neubau des Instituts für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene zu integrieren. Vor den Büros wird der geplante Ökopark im Süden des Institutskomplexes über ein Ranknetz in die Vertikale an das Gebäude geführt. Die Begrünung im gebäudenahen Außenraum verbessert das Mikroklima durch Staubbindung und Verdunstungskühleffekte. Weiterhin dient sie als Wind- und Sonnenschutz und ist in die natürliche Belüftung und Belichtung der Büros integriert. Das Spannungsfeld zwischen Integration und Eigenständigkeit durch - die Labore an der Forscherstraße hinter einer glatten technischen Haut, die den Regen abhält und dahinter den wärmenden „Mantel“ der Dämmung sichtbar macht, - die Büros zum Ökopark und einem vertikalen Garten mit Entspannungs- und Aufenthaltsqualitäten, - die Materialien im Inneren (Lehm, Holz, Glas), die das Raumklima positiv beeinflussen und Behaglichkeit schaffen, - die natürliche Belichtung in allen Bereichen des Hauses, schafft ein signifikantes unverwechselbares Erscheinungsbild, das die ökologische Sonderstellung des Gebäudes auch von außen sichtbar macht und stimuliert. Es könnte dazu dienen, das Bewußtsein bei Mitarbeitern, Besuchern und Patienten für das Gebäude zu sensibilisieren.