ProjektElegant im Wind

WindLab der Universität Oldenburg

Windlab Haupteingang

Projekttafel

Der Neubau des Forschungsgebäudes für Turbulenz- und Windenergiesysteme „WindLab“ bietet auf 2.300 Quadratmetern Raum für die wissenschaftliche Arbeit von 130 Forscherinnen und Forschern aus den Bereichen Physik, Meteorologie, Ozeanographie und Ingenieurswissenschaften. Herzstück ist ein moderner turbulenter Windkanal mit außergewöhnlich langer Messstrecke, der national und international eine einzigartige Basis zur Erforschung der Windenergie bietet.

Die kompakte quadratische Kubatur des Neubaus trägt dem Gedanken einer untereinander dicht vernetzten Forschungslandschaft Rechnung. Alle erforderlichen Funktionen werden rund um ein helles und lichtdurchflutetes Atrium in einer klar strukturierten Form aus hellen Klinkern und Sichtbeton zusammengefügt. Ergänzt wird der Komplex im Norden durch eine acht Meter hohe Experimentierhalle mit einem 30 Meter langen angrenzenden turbulenten Windkanal als zentralem Forschungsgroßgerät.

  • Ergänzt wird der Komplex im Norden durch eine acht Meter hohe Experimentierhalle …

  • … und einem 30 Meter langen Windkanal als zentrales Forschungsgroßgerät. Die Turbulenzen im Innern des Kanals werden durch spezielle Klappen erzeugt.

  • In den präzise gefassten horizontalen Fensterbändern liegen Falt- und Schiebeläden aus Streckmetall, die sich formal an diese Klappen anlehnen und so eine Verbindung zu den Forschungsinhalten herstellen.

  • Um den luftigen, überwiegend weiß gestalteten Innenraum mit seinem zentralen glasdachüberdeckten Atrium sind die verschiedenen Funktionen angesiedelt. Neben den Büro- und Laborflächen stehen den Wissenschaftlern auch flexibel nutzbare Seminar- und Besprechungsräume im Erdgeschoss sowie zusätzliche Kommunikationsorte wie Meeting-Points oder Teeküchen zur Verfügung. Ganz bewusst sollen so informelle und institutsübergreifende Treffen zwischen den interdisziplinären Forschergruppen gefördert werden.

» Unsere Arbeitsweise ist von einem intensiven Diskurs mit Bauherr und Nutzer durchdrungen. Mit großer Transparenz in den inhaltlichen Prozessen wurde in gemeinsamen Workshops ein Gebäude-Prototyp entwickelt, der auch international Maßstäbe setzt für die Erforschung der Windenergie. «
Markus Hammes

Räumlich und gestalterisch wurde der Windkanal in das WindLab-Gebäude und sein Gesamterscheinungsbild integriert. Gleichwohl ist er aber konstruktiv und geometrisch so angeordnet, dass auf wechselnde funktionale, geometrische und baudynamische Anforderungen reagiert werden kann. Dieses zentrale Grundkonzept des Entwurfs hat sich bereits in der Planungs- als auch später in der Realisierungsphase bewährt.

Elemente

Standort

WindLab der Universität Oldenburg

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  • Küpkersweg 70
  • 26129 Oldenburg
  • Deutschland

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