Richtfest Neubau Präzisionslabor, Max-Planck-Institut für Festkörperforschung, Stuttgart, 05.07.2011

Dienstag 05.07.2011, 15 Uhr, Heisenbergstraße 1, 70569 Stuttgart Das von hammeskrause architekten geplante und realisierte Präzisionslabor erweitert das Institut für Festkörperforschung auf dem Campus der Max-Planck-Gesellschaft in Büsnau. Die Umgebung ist geprägt von Institutsbauten der siebziger Jahre, einem landschaftsgärtnerisch gestalteten Park und einem dichten Wald als Hintergrund. Die Lage des Präzisionslabors auf einem Gründungshorizont auf Fels bietet beste baudynamische Vorraussetzungen für die Anforderungen aus den wissenschaftlichen Experimenten. Der Neubau ist ein weltweit einzigartiges Gebäude zur Realisierung störungsfreier Labore an der Grenze des technisch machbaren. Die geplanten Experimente mit subatomarer Präzision erfordern eine stringente Abschirmung gegen äußere seismische, akustische und elektromagnetische Störungen. Daraus ergeben sich höchste Anforderungen an die Planung und Ausführung des Gebäudes. Der Baukörper gliedert sich in drei Bereiche: die Versuchshalle mit den elf Versuchsboxen der Experimente, ein zweigeschossiges Technikgebäude und ein zweigeschossiges Büro- und Laborgebäude, in dem die Supportflächen für die Versuchshalle untergebracht sind. Durch die exponierte Lage kommt der Gestaltung des Baukörpers eine besondere Bedeutung zu. Die Fassadengestaltung folgt der Gliederung der Baukörper. Technik und Halle werden zu einem großen monolithischen Körper zusammengefasst, der umgreifende Büro- und Laborbaukörper erhält eine Fassade, die sich an der horizontale Gliederung der Bestandsgebäude orientiert. Die Hallenfassade ist kontrastierend mit einer Haut aus vertikalen Aluminiumprofilen umhüllt.