Spatenstich Neubau Isotopenlabor | Universität zu Lübeck, 27.10.2016

Heute wurde der erste Spatenstich für den Neubau des Isotopenlabors der Naturwissenschaften an der Universität zu Lübeck gesetzt. Die Erweiterung wird in rund einem Jahr Laborflächen der Strahlenschutzklasse RK2 für das geschützte Arbeiten mit Radionukliden zum Zwecke der Forschung und Lehre bereitstellen. Das Grundstück hat eine beengte Lage auf dem Hochschulcampus innerhalb einer heterogenen Umgebung zwischen der Zentralbibliothek, den vorklinischen Instituten und dem zukünftigen Neubau des ZMSZ. Die dreieckige Grundrissform mit abgerundeten Ecken nutzt das vergleichsweise kleine Baufeld optimal aus. Das gesamte Gebäude wird mit einer einheitlichen Struktur aus semitransparentem Industrie-Profilglas umhüllt und dadurch bewusst in einen Stilkontrast zur Fertigteilarchitektur der bestehenden Universitätsbauten gesetzt. Die durchscheinende Wirkung des Materials verleiht dem Baukörper eine wohltuende Tiefenwirkung und Leichtigkeit. Transluzente Wärmedämmung in den Zwischenräumen der doppelschaligen Profilglaselemente stellt die energetische Nachhaltigkeit der Fassade sicher. Im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss befinden sich die Laborcluster, die flexibel angepasst werden können und die dank kurzer Wege optimale Arbeitsbedingungen bieten.